User:Hemingwaymethodiker

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Contents

[edit] WP

[edit] Historische und sozilogische Texte

  • gsj 151:s41/f71: Schwendi: Nichts Bemerkenswertes
  • gsx 70.10/g70: Conscr.: Nichts Bemerkenswerted (Kanada in 1. WK)
  • gsx 528.10:k/m91t: Wesen Kriegsdienst: Nichts Bemerkenswertes
  • gsx 528.10:k/s23m: Alg Kriegsdienst: Nichts Bemerkenswertes
  • gsz 360:b79/s23: Boyen: Nichts Bemerkenswerte
  • soz 383:ct30/s23: Arbeiter im 3. Reich: Nichts Bemerkenswertes

[edit] Juristische Texte

  • juf 700/b12:WP und Rechtssicherheit
    • S. 7: So greift eine immer größere Zersplitterung und Unübersichtlichkeit der Verwaltungsgerichts Platz, und die dadurch bewirkte, zum guten Teil durchaus willkürliche Ungleicheit in der Rechtssituation ist wahrlich erschreckend."
  • juf 700/j664 (1-4): nil
  • juf 700/p66 (2):
    • "Verständnis des einzelnen zur eigenen Sicherheit selbst einen Beitrag leisten zu müssen."
    • "Nebenpflichten; Vorstellung, Untersuchung;
    • "Regelung soll sicherstellen, dass WP möglichst jung sind und damit im allgeminen noch am geringsten durch WD belastet werden und zugleich herangezogen werden, weil fraglich ist ob Verfügbarkeit später noch gegeben ist."
  • Handeln befohlen wird
  • juf 700/s13y: Arbeitsverhältnis: Nichts Bemerkenswertes
  • juf 700/s21: Wissen in Stichworten: Nichts Bemerkenswertes
  • juf 700: s24: WP: Nichts Bemerkenswertes
  • juf 700/s92: Ordensmänner: Nichts Bemerkenswertes
  • juf 715/j64: Rechte als Rechtsloser: Nichts Interessantes
  • juv 679/h26: DDR: Nichts Bemerkenswertes

[edit] Bühl: gewis

  • S. 36: Professoren wandten sich scharf gegen die al WP weil sie nicht minder tauglich sei da sVaterland zu verdereben, als es zu erretten" und weil sie "den Machthabern eine nie dagewesene Macht in die Hände gibt."
  • S. 41: Tendenz zur Verselbständigung; sittliceh Berechtigung;
  • S. 59: Die WP sto,mt mit dem grundgesetzlichen Menschenbild eines gemeinschaftsbezogenen Individuums überein."
  • S. 64: Standpun TV sei Unhaltbar;
  • S. 78: Nur am Rande sei angemerkt, dass das GG die Vw ED aus Gew Grü nicht anerkennt;

[edit] Collmer und Klein: Einheit Befehl

  • S. 87: 1984 75% Bevölkerung glaubten an notwendigkeit BW, 1990 nur noch 58% (42% hielten verzichtbar).
  • S. 96: "Totale Instiution" (Goffman)
  • S. 108: Rekrut gehorcht nicht aus Überzeugung, sondern weil Sanktoon fürchtet.
  • S. 111: Trennung von Zuhause, Druck und Gängelei, verlorene Zeit
  • S. 118: Mehr 41% als sehr sinnls und sinnlos, mehr als 83% sehen keinen erkennbaren Sinn (weniger als 20% für sinnvoll).
  • S. 119: Nur 1/4 für WP in West (3/4 dagegen)
  • S. 120: 1991 meinten zwei Drittel dass BW nur aus Freiwilligen bestehen sollte (16 bis 24jährigen sogar 75%). 1992 meinten dies 80%.
  • S. 224: Junge Leute bezweifeln dass AWP utner den heutigen sicherheitspolitischen Bedingungen überhaupt noch eine Berechtigung hat.
  • S. 230: Die BW ist heute weit entfernt, ihre selbstgedeckten Ziele zu erreichen - in den neuen und alten Ländern. Weder gelingt es ihr, die ih anvertrauten WP vom Sinn und Zweck ihres Dienstes zu überzeugen, noch schafft sie es, politisches Interesse und Engagement zu wecken sowie Bewusstsein zu vermitteln".

[edit] Frevert: Nation

  • S. 9: a) Schlanke, kostengünstige Freiwilligentruppe; b) Mangelnde Gerechtigkeit; c) Frauenfrage; d) Unverhältnismäßiger Eingriff in die bürgerlichen Grundrechte.

Faule Argumente: "Erinnert an staatbürgerliche Loyalitäts- und Opferpflichten";

  • S. 10: Im Gegenteil ließe sich behaupten, dass das Paradigma der kaserneirten Nation zivilgeselslchaftlichen Grundüberzeugungen zuwiderläuft und nicht zuletzt deshalb derzeit immer wengier zustimmung findet."
  • S. 12: Militär als eien totalte Instiution 8Erving Goffman) die ihre Mitgleider nicht nur einer eigentümlichen sozialisation utnerwirft und in ein spezifisches Subordinationsgefüge einordnet, sondern die sie darüber hinaus mit qualifikationen vertraut macht, deren Kern außerhalb ihres Zuständigkeitsbereiches nicht geschätzt wird."
  • S. 16: Ein derartg bedingungslose Bindung an die Nation, wie sie während der Armeezeit vorbereitet und eingeübt wurde, löste andere loyalitäten und identitäten zwar nicht vollständig auf, relativierte und verdrängte sie aber von ihren plätzen." Wp zog trennungslinie zwischen den geschlechtern während gleichzeitig andere SOZIALE Instiutioenen vom Prinzip der Geschelchtertrennung verabshceideten;
  • S. 28:Preußischr Innenminister zu wp 2ADIEU; Kultur und Finanzen" (Finanzexperte Barthold Georg Niebuhr) WP Idee "bei rohen hauptleuten ausgebrütet" bvon grund auf verderblich, 2die Verwilderung der ganzen Nation, allgemeine Roheit, vernichtung aller Kultur und der gebildeten Stände, zur folge haben."
  • S. 28: "der zukünftige jünger der wissenschaft werde alle ehrerbeitung für geistskultur mithin alles streben darnach einbüßen er ist verwildert und bleibt es solang er lebt." geselslchaft mache 2roh und anmaßend"
  • S. 29: "Wir stekcen sie unter menschen die nie denken, die platt, dumm und gemein schwatzen und ihre diskurse mit deutschem f- und b würzen" ..."Dienstplficht die selbst "den jugendlichen Künstler und den der die keime eines staatsmanns in sich trägt der sklaverei unterwarf lehnten gelehrte ab , empöre den "echten freund der freiheit";
  • S. 29: Kammerprsäident von Vincke: "WKonskription ist das Grba lle Kultur , der wissenschaft und gwerbe, de bürgerlichen freiheit und aller menschlichen Glücksseligkeit." Führt notwendigerweisei n die barbarei in einen zustand in dem die armee nicht mittel sondern selbstzweck sei.
  • S. 30: Gegen WP "rücksicht auf persönliche freiheit der untertanen" und eigeninteresse des staates: Er könne nur dann gedeihen wenn seine militärische machtentfaltung auf einem soliden ökonomischen und administrativen fundament, einer lebendigen physischen und intelektuellen kultur ruhe."
  • S. 33: "Gelehrte zu allen körperlciehn Anstrengungen durch die geistigen und auch gemeiniglich schon von kindesbeinen an durch eine verzärtelnde erziehung oder durch wohlleben unfähig gemacht würden."
  • S. 38: Menschen von krieg ni betroffen; feind nicht sein feind "feind des vaterlandes" sah man als feind des militärs und nicht seiner selbst"
  • S. 73: "knappes Salär durch Bestechungsgelder."
  • S. 106: Selbstverstümmelungen, Simulationen und die ostentaive Hervorkehrung körperlicher Mängel dafür, dass viele jugne Mänenr lieber krank und gerbechlich galten "
  • S. 230:
  • S. 231: Opfer an Zeit Geld und Selständigkeit;
  • S. 233: Hochschule der Schamlosigkeit und unsittlichkeit
  • S. 238: Ordnung, Pünktlichkeit Sparsamkeit, Sauberkeit; Gehorsam gegnüber obrigkeit;
  • S. 243: Einüübung von Tötungsbereitschaft und Gewaltgebrauch; umgang mit schusswaffen war extrem reglemntiert und kontrolliert; schießübungen wurden waffen weggeschlossen und durften biicht qußerhalb dienstes benutzt werden;
  • S. 261: "Die Regimenter waren deshalb gar nicht so sehr daran interessiert, dieses Material in die Kasenren zu locken; dementsprechens wurden besodners strenge Auswahl- und brauchbarkeitskriterien

geschlechtsexklusiver Rekrutierungsmodus

  • S. 287: "Frauen auch ohne MilDienst vollwertige staatsbürger; gleichwertig aber nicht gleichartig; ;

"trotz alelr Bemühugnen ihr eienn zivilen Mehrwert (Nutzen fürs normale Berufsleben) zuzuschreiben, bestand ihr genuiner Zweck darin, junge Männer für den AAusnahmefall des Krieges zu rüsten. Gerade die im engeren Sin militärischen Qualifikation aber, nämlich Tötungsgewalt auszuüben, ließ sich nicht in das bürgerliche Leben einpassen, und eben dies verlieh ihr ihre unverwechselbare, Furcht und Ehrfurcht gleichermaßen auslösende Aura."

  • S. 296: Erfassung der Bevölkerung; Ersatz und aushebungsgeschäft;
  • S. 303: Heuss hätten Erfahrungen der NS-Zeit und der Blick nach GB und USA eines Besseren belehren können."
  • S. 304: "Letztlich sei,das zeigten die britischen Erfharungen nur ein berufsheer demokratisch kontrollier- und steuerbar, während die wehrpflicht zu einer militarisierung der bevölkerung führte und deren martial instincts wecke."
  • S. 308: Seeckt Berufsheer: "Mit freiwilligen die lange bleiben könnte man anders ferfahren "fortan nicht mehr darauf an, in kurz beschränktenr Zeit und stet Wiederkehr Rekrutenjahrgänge auszubilden sondern Erziehung und ausbildung sind viel mehr auf die einzelne Person gerichtet, die nach ihren anlgangen und fähigkeiten zu höchster leistung zu entwickeln ist." Ausbildung kann so weit höhere stufe erreichen als im alten heer; Adel 1932 bei 24% der offiziere;
  • S. 313: "Je jünger und unbeschriebener sie warne, desto weniger moralische oder politische Widerstände konnten sie dagegen aufbieten."
  • S. 316: Soldaten der Arbeit, Ordnung, Disziplin; Reichsbürger, Volksgenossen; 2Ein Freiwilligenheer hätte nie die Größenordnungen erreichen können, die Hitler für die Umsetzung seienr gigantischen Expansionspläne brauchte."
  • S. 317:"Verteidigung des Lebensraumes das vornehmste Recht des freien Mannes."; Disziplin und Ordnung lernen; "Schadet den jungen Kerlen gar nichts, wenn sie wieder etwa geschliffen werden!"
  • S. 318: "junge Menschen persönliche Charakterfehler, insbesondere Weichheit, übergroße Empfindlichkeit" in hartem Kampf gegen sich selber abschleifen müsse.
  • S. 324: "Frauen im Kampf 1940 entspricht nicht "Eiegnarten der Frau, ihrem Charakter und ihren Fähigkeiten"
  • S. 325 :!Gemeinnutz geht vor Eigennutz." "Zucht gemeinsamen Dienstes" für Volksgemeinschaft;
  • S. 329: Carlo Schmid: 1946: "Wir wollejn unsere Söhne nie wmehr in die Kasernen schicken!"
  • S. 335: "Befehle und Anordnung partnerschaftlich diskutiert und verhandelt würden."
  • S. 336: "Große Schule der Nation für unsere jugnen Leute"
  • S. 337: "Die zeit konventioneller Massenstreitkräfte sei vorüber und durch Militärdoktrin abgelöst, die von dem Prinzip atomarer Abschreckung ausgehe."
  • S. 337: "Gefahr den Menschen in nicht unerheblichem Umfang zu verstaatlichen."
  • S. 344: "Bestimmt sich das Verhältnis des Bürgers zu 'seinem' Staat vor allem und im wesentlichen durch seine Bereitschft, ihn mit Waffengewalt zu verteidigen? Hat nicht bereits das Grundgesetz hieran Zweifel gehet als es das Grundrecht jedes Bügrgers auf Verweigerung festschrieb? Und wie steht es mit dem Sstaatsbürgerlichen Staatus von Frauen, denen ein solcher Dienst gar nicht erst zugemutet wurde? Sind sie deshalb Bürger zeiter Klasse?"
  • S. 351: "Diese Abstaltung scheint es den angelsächsischen Demokratien zu erlauben, die besodnere Funktionslogik und den eigentümlichen Daseinszweck des Miliärs emotionsloser und pragmatischer hinzunehmen. Dass eine Armee nicht primär dazu da ist sportliche Wettkämpfe auszutragen. Führerscheine auszustellen oder Dämme gegen Überflutungen zu errichten, steht dort außer Frage. Ihre Legitimitation und Anerkennung beruhen nicht auf soclhen sekundären Leistungen sondern auf ihrer Fähigkeit sanktioneirte Gewalt auszuüben und dies möglichst professionell, effektiv und effizient zu tun."
  • S. 352: "Der vielzitierte Satz von Huess die WP sei "das legitime Kind der Demokratie" trifft auf Deutschland nicht zu. Im Gegenteil hat die Wp hier bis weit ins 20. Jh hinein demokratisches Handeln eher behindert als gefördert."

(...) Man kann sogar behauptenm dass die deutsche Staatsfixierung die durch die WP nachhaltig unterstützt worden ist, der Ausbildung zivilgeselslchaftlicehr Kommunikations- und Kooperationsweisen nicht zuträglich war."Der militärisch formierte STaatsbürger hat den zivilgesellschaftlich engagierten Bürger erdrückt."

  • S. 352: 2Das von Politiker und Publizisten aller bürgerlichen Parteien beschworene Junktim, das politische Rechte aan militärische Pflichten band, brach 1918 entzwei: Frazen bekamen das Wahlrecht, ohne das Vaterland mit der Waffe in der Hand verteidigt zu haben."

"Mit der Idee dass Fruaen von Mänenrn vor der Aggression anderer Männer beschützt werden müssen, ebenso wie der Überzeugung, dass Frauen gleichsam naturbedingt friedfertigt seinen als Männer."

  • S. 354: "Wäre es nur darum gegagnen Frauen vom Waffendienst auszuschließen und damit, wie es immer hieß vor Gefahren zu schützen, hätte man Frauen Problemlos zu einem unbewaffneten Dienst in den Streitkräften rekruteiren können, den sie auf freiwilliger Basis ohenhin verrichten durften." Ebenso hätte man Frauchen zu zivilen Tätigkeiten innerhalb der Bundeswehr heranziehen können."

"Das prinzipielle Veto Frauen an aktiven Tötungsgewalt zu beteiligen, verband sich mit einem diffusen Unbehagen, ihenen ein Dienstverhältnis zzum Staat aufzuzwingen, auf das moderne Gesellschaften bislang verzichtet hatten." Eine Verpflichtung aber sich für die Verteidigung dieses Staates zu engagieren mochte man nicht aussprechen, ohne dies jedoch konsistent begründen zu können.

  • "Auch Feministinenn, die das Thema in den 1980er Jahren entdecken sprachen mit verschiedneen Zungen: Plädierten die einen im Zeichen radikaler Gleichberechtigung für eien Verallgemeienrung des Wehrdienstes, verwiesen die anderend arauf dass weibliche Emanzipation unter patriarchalischen Struktruen prinzipiell unmöglich sei."
  • S. 355: Frauen a) Hätten Gesellschaft bereits so viel unbezahlte Dienste geleistet, dass sie Dienste getrost Mänern überlassen könnten."
  • "Dennoch weisen die Zeichen auch in Deutschland überdeutlich in Richtung Berufsarmee. Die militärstrategischen und finanzpolitischen Argumente zugunsten einer schlanken, professionellen Armee aus Freiwilligen dürfte dabei um so mehr Gewicht und Überzeugungskraft gewinnen, je stärker die politischen und gesellschaftlichen Einwänden entkräftet werden."
  • "So ist etwa das Argument eine WParmee sei politisch leichter zu steuern, historishc nicht korrekt. Dass die Reichswehr der Weiamrer Republik am Parlament vorbei operierte, lag nicht an ihrer STruktur als Berufsarmee, sondern an Defiziten des politischen Kontrollprozesses. Auch beweisen die britische und US-amerikanischen Beispiele dass Berufsarmeen demokratisch eingebunden und politisch gelenkt werden können."

Umgekehrt zeigt gerade die deutsche Entwicklung dass es keien direktre Korrespondenz zwischen Demokratie und Wehrpflicht gibt."

  • S. 356: "Eine Nation, die sich als demokratische Bürger- und Zivilgesellschaft verstand, bedurfte keiner militärischen Integration und Identätsstiftung mehr; die Kaserne als Ort nationaler Kohäsion und Erziehung hatte ausgedient."
  • S. 386: Zur überproportionalen Suizidrate in der dt. Armee vgl. Militär-Wochenblatt Nr. 9, 1896, Sp 263-69; Mißhandlungen und Mittelverfügbarkeit;
  • S. 421: Personalbedarf blieb hinter Angebot der starken Jahrgänge zurück; Einberufungsquote für Jahrgang 1939 bei 29% der Tauglich gemusterten; Jahrggang 1946 90%; Ausmusterungsquote bei 35%, d.h. 35% + 71% von 65% = nichts (80,5% nichts, 19,5% Dienst);
  • S. 425: Frauendienst Sitzung BT 20.2.1956: wurde aufgrund "ethischer Grundsätze" vom Rechtsausschuss des BT abgelehnt; ging darum "Frauen im Ernstfall vor Gefahren" zu schützen; SPD-Abgeordneter Anrdt "Im Falle eines Krieges werde die gefahr f+r alle gleich und der größte Schutz im Verband der kämpfenden Truppe sein." Frauen Waffendienst zu verbieten erhöhe daher ihre Schutzlosigkeit. Frevert "Debatte machte deutlich, dass Fruaen nicht davor geschützt werden sollten, getötet zu werden, sondern dass sie selber nicht töten sollten."

[edit] Grimm: WP und Menschenwürde

  • "Es widerspricht der Menschenwürde, den Menschen zum bloßen Objekt im Staate zu machen" (BVerfGE 27, 6f.)
  • "Die a WP sei mit der Freiheit des Individuum unvereinbar; das Werbesystem sei die einem freien Volk allein gemäße Rekrutierungsweise". )...= Levée en masse war eine Notmaßnahme.

S. 21: "Nicht die Form einer Armee drückt dieser ihren Stempel auf, sondern sie wird geprägt durch die faktische Kontrolle und Macht über die Armee."

  • S. 24: 1935 beabsichtige H keine stärkung des staatsbürgerlichen und demokratischen bewusstseins.
  • S. 27: "Napoleon meinte er könnte es sich leisten im Monat 30.000 Soldaten zu verbrauchen...Bundesregierung 1956: "Kleine Ber Herre ermöglichen es nicht, Reserven auszubilden. Im Falle eines Krieges können deshalb die Verluste der Kampftruppe nicht in kurzer Zeit ersetzt werden." (Klaus von Schubert: Sicherheit in der BRD, Teil II, S. 105f.
  • Behandlung als Objekt ist "Ausdruck der Verachtung des Wertes de dem Menschen kraft seines Personseins zukommt, allso in diesem Sinne eine verächtliche Behandlung ist"
  • S. 28: " Die Begründung der IF nahmen sich ihrer an, um eine aus rein mil Erwägungen resultierende Entshceidung nachträglich um eine demok Komponente zu bereichern oder agr den Anschein zu erwecken, als wären demokrat Erwägungen aussschlaggebend gewesen für die Einführ d aWP

S. 28 "Die Staatsform als solche ist zur Wehrform neutral." + S. 34: "Alle staatliche Entscheidung hat den Eigenwert der Person zu achten" (BVerfGE 5, 204f.)

  • Luhmann: "Würdemißachtung durch taktlose Herrschaftsausübung kostet Systemvertrauen." (Giese) und wirkt dadurch "systemgefärden" (durch taktlose Herrschaftsausübung) (Luhmann)
  • S. 63: "Es ist heute möglich, einen einzigen modernen Düsenbomber mit Kampfmitteln zu bestücken, deren Zerstörungskraft größer ist, als die Summe aller im 2. Weltkrieg gezündeten Bomben.2
  • Arthur Collins: "Meine Erfahrung sagt mir, dass das Fehlen von Informationen, der Zeitdruck und das mörderische Geschehen auf beiden Seiten es unmöglich machen, die nukleare Eskalation unter Kontrolle zu halten."
  • S. 67: Zur Existenz- und Würdevernichtung
  • S 85: "Widerspruchslos, resignative Hinnahhme von Bef"
  • "Im Individualvbereich führt diese verbale Entmündigung besonders bei sensiblen oder labilen W zu psychischen Schäden, oft verbunden mit einer Flucht in den Alkohol. Die Grundbestimmung vieler junger Menschen, die zum ersten Mal weg von der gesicherten Umgebung des Elthauses in neue Gemeinschaft verpflanzt weren, wird in diesem Zusammenhang viel zu wenig beachtet. Heimwehr, Schwierigkeiten mit der neuen Umgebung, ein neues Unterordnungsverhältnis und dazu ein bis dahin nicht gekanntes Lern- und Trainingsverhalten belasten junge Menschen in einem weit größeren Maße, als wir gemeinin annhmen.! (BT 155 Sitzung, 18 Mai 1979, S. 12 393.
  • S. 87: "Der WP steht mil ormen und Bräuchen viel zu hilflos gegenüber als dass seine Gesinnung, seine Vorstellungen in die Gesamtorganisation einfließen können."
  • S. 86: Hinunterschlucken von Unrecht ist die Regel
  • "S. 94: "Der wird der Mensch zum Objekt, zu einem bloßen Mittel, zur verstretbaren Größe herabgewürdigt."
  • S. 96: "Vollständiges Ausgeliefertsein an den Willen anderer."
  • "S. 98: sind keine Vielzahl von Individuen mit eigenständigen rationalen und emotionalen Strukturen, sondern ei n aus unselbständigen Teilen bestehndes maschinenhaftes Ganzes."
  • S. 102: "Die bei Offizieren offen oder latent vorhandene Vorstellung, dass der Soldat erst einmal in seiner Persönlichkeit abgeschliffen werden müsse, damit man ihn dann zu einem "anständigen Menschen" aufbauen könnte."
  • "Autorität braucht Freihheit - nämlich die Freiheit derer, die sie aus freien Stücken anerkennen - , da sie sonst dem Verderben anheimfällt, zur Zwangsordnung und zur Gewaltherrschaft entartet. ; auch Jaspers: Philosophie und Welt, München 1958, S. 45. "Autorität ist nu r wahr durch Erwecken der Freiheit."
  • S. 108: Geistige Rüstung
  • S. 110: Demokratie verlangt nicht nach allgemeiner WP."

[edit] Kuhn: WP und Demokratie

Klaus Kuhn: Verbindung von WP und Demokratie

  • Vorwort: "Heuss Postulat der wesenshaften Verbindung von WP und Demokratie selbstverständlich? Gibt Demokratien die ohne dieses

"legitime Kind" existieren können, andererseits gibt es Diktaturen die auf WP zurückgriffen;

  • S. 9: Engländer sahen WP als undemokratisch da in Frankreich und Italien Streiks mit Reservsiten niedergeschalgen wurden; Labour Party nannte 1915 in Schrift von Glasier die Befürworter der WP "Antidemokraten"; man war der Auffassung die WP diene "Verfolgung

imperialistischer Ziele" und sei ein Mittel zur Zershclagung der Gewerkschaften und diene als Vehikel fpr industrial conscription (Beispiel Gesetz zum Vaterländischen Hilfsdienst vom 5.12.1916);

  • Keir Hardie: "Compulsory service is the opposite of freedom, if we are to be slaves it is unimportant who our maters may be, britis oder German, and tehre remains nothing to fight for." (zwangsweiser Dienst in Arme bedeutet Freiheitsverlust, wenn man aber Freiheit durch dienst in Armee verloren hat macht es keinen Sinn mehr als Teil dieser Armee 2die Freiheit zu verteidigen" da man das was man verteidigen soll durch die zwangsweise eingliederung in den Kreis der angeblichen verteidiger bereits verloren hat.
  • S. 9: Hardie setzte WP und Militarismus gleich und festgestellt das sie nicht zur Demokratie passt. "Wehrpflicht ist die Negation der Demokratie" (Denis Hayes Conscription conflict, London 1949, S. 234)
  • S. 10: Verständnis als Notmaßnahme
  • S. 11: Die allgemeien W wurde als Beeinträchtigung der persönlichen Freiheit angesehen und aus diesem grund abgelehnt.
  • S. 15: EIn Übel das keien Demokratie wollen könne, aber das sei die demokratischste Weise, die Stärke der Armee zu halten."

Effizienz, Kosten, Rang; S. 115: ABschaffung "Tradition des StBür in U keine Tradition in GB", die Suez-Krise wurde als Beleg für mil Wertlosigkeit de WPA gesehen und hatte entscheidenden Einfluss auf öffentliche Meinung; Strateegie der massiven Vergeltung lieferte die militärischen Sachargumente; ANsicht dass öffentliche Meinung die WP nicht länger tolerieren würde; S. 16: "Weil sehr früh Kernwaffen eingesetz werden soltlen amchte es keinen Sinn, den Versuch zu utnernehmen, noch rechtzeitig hinreichen Reserven an die europäische Front zu schaffen. Die allgemeine Wehrpflicht wurde aus militärischen Gründen als nicht mehr notwendig angesehen. Briten wollen Entscheidung dem mündigen Staatsbürger überlassen. Das Argument wonach die WP eine Verletzung der persönlichen Frieheit ist wird von Liberalen auch heute noch vorgetragen.

  • Muss intensiv um Nachwuchs kümmern und Werbung machen; Abhängigkeit von gesellschaftlicher Akzeptanz
  • S. 17: Inetrgration durch Professionalisierung;
  • Leuten Disziplin und nationale Verantwortung einflößen
  • S. 18: "Die Menschen müssen Gelegneheti erhalten ihrem Land zu

dienen." S. 23: Tocqueville meinte dass den Amerikanern die WP zuwider sei und dass es daherzweifelhaft sei ob man sie jemals n Gestz aufnehmen werde; Über die Demokratie in Amerika,, München 1984 S. 256

  • S .27 : New York Draft Riots; Kanada
  • Angermann: "Das Amerikansiche Volk sei genauso anfällig für Kriegspsychosen wie alle anderen auch."
  • S. 28: "Civil Liberties Bureau erhob Kampg gegen WP zu Kampf um Bürgerrechte." Non COnscription League of New York;
  • Johnson für Freiwilligensystem, sah aber als nicht realisierbar; Gate's COmmission sah als obsolet an:

"However necessary conscription may have been in WWIII, it has revelead many disadvantages in the poast generation.,It has been a costly, inequitable and divisive procedure for recruting men. It hast imposed heavy budens on a small minority of young men while easign slightly the tax burden on the rest of us. It has introduced needles uncertainty into the lives of all our young men. It has burdend draft boards with painful decicison about who shall be compelled to serve and who shall be defreed. It has weakened the political fabric of our society and impaired the delicate web of sared values that alone enables a free society to exist. These costs of conscription would have to be borne if they were a necessary price for defneding our peace and security. They are intolerable when there is an alternative consistent with our basic national values."

"Wir meinen also dass die Wehrverfassung auf der Basis freiwilliger Verpflichtung für die Streitkräfte für die Großmacht USA die angemessene ist, der Normalfall in den USA."

  • S. 33: Stärkste Ausdrucksform der unbeschränkten Staatlichen Macht"; Welcker sah im Vormärz die WP als 2Inbegriff de rUnfreiheit der Despotie";

S. 37: Hegel "Krieg sei testfall für die Solidarität zwischen den Bürgern", Im Idealfall ist es gar nicht nötig die aWPgesetzlich zu verankern. Eoin solches Gesetz wäre dann sogar ein Aussdruck dafür, dass der Idealfall nicht erreicht ist. Solidarität nur scheinbar existiert da durch Zwang umgesetz werden muss S.47: Armee aus S in U war in Weimar nicht möglich weil politische Einstellung des Offizierksorps entgegenstand; "Sie hätte ein wesentlich größeres Publikum für ihre demokratiefeindlichen Ideen gehabt."

  • S. 48: "Der ständige Ausbildungsbetrieb in einer WPA erfordert erheblich mehr Personal"

S. 49: Eschenburg: "Die Frage ob eine demokratisierte Reichswehr mit der sich daraus ergebenden Politiserung nich t anfälliger gewesen wäre für eine nationalsozialistische Subversion muss offen bleiben

  • Versialles hatte RW Rolle im Inneren zugewiesen; es gab keine

demokratisch gesinnten Ausbilder, die eine neu aufzubauende Reichswehr im demokratischen Sinn hätten ausbilden und erziehen können.

  • 50: Schlenker "Reichswehrführung charakterisiert als "versierte, politisch inaktive, anpassungsfreudige Typus"; Unbedingte Neutralität gegen alel politischen Strömungen;
  • S. 50: Aufhebung der Privatheit der Einzelexistenz;
  • S. 51: Totale Inpflichtnahme des einzelenn für den Staat; Massenorganisationen sichern Einflsus der Partei auf den

heranwachsenden Menschen;

  • "Der Dienst in der WM ist also die letzte und höchste Stufe in dem

allgemeinen Erziehugnsgang des jungen Deutschen vom Eltenrhaus über die Schule, die HJ und den Arbeitsdienst" (Blomberg)

  • S .51: "Die WP war also zentrales Herrschaftsmittel im Sinne der ns Ideologie".
  • S. 52: Wehrmacht auch im 3. Reich "Staat im Staat"
  • S. 54: "Freiwilligenverbände sind effektiv weil gut ausgebildet, aber zugleich auch sehr teuer."
  • S. 55: Argumente 1956: Grundrechte und Grundpflichten; außenpolitische Lage; Adenauer wollte WP debatte aus wahlkampf heraushalten;
  • Argumente: Aufgabe aller, Persobedarf,; Gefahr des St im Staat; von allen persönliche Opfer gebracht; Selbsttäuschung über tatsächliche erfodernisse
  • S. 57: Trotz thermonuklearer Waffen noch aktuell, erfahrung von weimar;
  • Erler: Gibt keine Verpflichtung zu 500Tsd., vertieft Spaltung Dt; Wettrüsten schafft mißtrauen; erzeugt gegenreaktionen im osten; gefahr eiens bruderkrieges; leistet ostpropaganda vorschub; kernwaffen würden in jedem fall eingesetzt;
  • S. 58: "Sie eröffnet der Bevölkerung Einblick in Auftrag, Arbeit und Leistungsfähigkeit der BW und unterstreicht die gemeinsame

Verantwortung aller Bürger für die Grundwerte und die tragende Prinzipien der Lebensordnung der BRD."

  • S. 59: "Aufbau in Zeit der Hochkonjuntur daher Arbeitskräfte entsprechend knapp; * S. 61: Uniform als Zeichen staatsbürgerlicher

Würde; "Bewusstsein, der Erhatlung der staatlichen Ordnung zu dienen. 2"Der Dienst n der Waffe ist Dienst an Gotrtes Orndung und dmait zugleich durch sie ausgerichtet und begrenzt."

S. 62: "Vertsändnis des Staates vorausgesetzt,bei dem der Einzelen seinen Teil an der Verantwortung für die Aktioenen des Staates trägt."

  • S. 63: Kath Kirche lehnte bis zum 2. Vatikansichen Konzil KDV ab, KDPfli sei aus Lehre es Gerechten krieges abgeleitet worden;
  • S. 63: Pillenkick verursachte Rückgang des MM; reduzierte Friedensstärke gefährdet wirksame Vorneverteidigung; steigender Gammeldienst; Bankrotterklärung des Staates seine jung Leute mit Gewalt in die Kaser zu zwingen
  • S. 65: Es läßt sich feststellen,dass dieSchuld der Reichswehr am Untergang der Weimarer Republik eher begrenzt ist."
  • S. 665" Die al WP ist niucht das legitime Kind der Demokratie. "Die Argumentation die sich hiunter der Bemerkung von heuss verbirgt ist alölein zu schwach um die WP durchzsuetzen.
  • S. 66. Wp wurde nicht mit demokratietheoretischen sondern mit milit Sachargumenten begründet
  • " Daher wäre es falsch die WP in der BRD ein für alle male festzsuchrieben."

[edit] Nagel: Neue Sicherheitspolitische Herausforderungen aus ethischer Sicht

  • S. 29: "Die Frucht jakobinischen und nationalstaatlichen Denkens." (Walter Dirks 526)
  • franz Rauhut: "Diese Neuerung war also nicht etwa das legitime Kind der Demokratie wie geschichtsverfälschenderweise behauptet wird, sondern das Werk totalitärer Fanatiker, die Vaterland und Staat vergötzten und das eigene Volk tyrannisierten."
  • S. 33: Revolutionäre lehnten ab, da "WP mit der Freiheit und Würde des Individuums unvereinbar sei".
  • S. 34: Leo XIII sagte 1894: "Die Jugend wird in die Gefahren des Militärlebens gestürzt, wo sie des Rates der Eltern entbehren muss und ihrer Autorität entzogen ist. Ind er Blüte und Kraft der Jahre wird die junge Männerwelt weg vom Ackerbau von heilsamen Studien, von Handel und Gewerbe gerufen."
  • S. 36: Josef Popper-Lynkeus: "Und nun aber das Furchtbarste von allen: Dass man überhaupt jemanden soll zwingen können, sein leben zu riskieren und Mesnchen zu töten für Zwecke oder Ideale, die nicht e r hat, sondern die andere haben!"
  • S. 37: "Bei Freiwilligkeit folgt jeder doch im letzten Grunde seiner eigenen Überzeugung."
  • Wenn wirklich einsehbare Gefahr droht werden sich auch hinreichend Freiwillige melden."
  • S. 37: "Überzeugung dass es keien Instiution gibt, die jedes menschliche Individuum vor den Hauptübelständen durch Kriege mit mehr Sicherheit bewahren kann, als der Ersatz der WP durch den freiwilligen DIenst."
  • "Nur jeder einzelen hat über die Bewahrung seiner physischen Integrität, d.i. hier darüber zu entschließen, ob er einen von der entscheidenden Staatsinstanz beabsichtigten Krieg mitmachen will oder nicht, niemand anderer. Also jeder für sich, niemand für ihn. Es gibt also nur Freiwillige im Kriege..."
  • Baldur: WP hypostatisiert Staat zu Überperson.
  • S. 39: "Anders jedoch verhält es sich mit der Gehorsamspflicht des Untertan. Sie ist keineswegs unbegrenzt, folgt auch nicht aus dem Wortlaut der Unterwerfungserklärung, vielmehr aus der damit ausgesprochenen Absicht, die sich aus ihrem zweck ergibt."
  • S. 40: Es ist aber nicht richtig, dass man sein Leben auf Kosten anderer erhalten will, denn wenn jeder nur freiwillig sich meldet, so wird ja niemand gezwungen sich zuopfern, er kann also, wenn es ihm nicht gut bekommt, auch niemandem Vorwürfe machen, dass dieser auf seine Kosten lebe."
  • S. 41: Knut Ipsen "Art 12a sei im Grundgesetz eher eine Verfassungsgestattung": Beweispflicht; "Staat trifft die Beweislast für dieRechtmäßigkeit von Eingriffen in die individuelle Freiheit."
  • S. 49: Wehrgerechtigkeit sei Katalysator zur Aufhebung der WP; "die beruflich wie körperlich am tauglichsten erscheinenden";
  • Gerhard Binz: "Das Empfinden, die Verfassung habe etwas verkündet, was in der Wirklichkeit übewiegend nur auf dem Papier steht, ist staatsethisch unbehaglich und auf längere Sicht die seelische Verteidigungsbereitschaft schädigend."
  • Im Kaisereich 54-60% Jg.; Jeer sollte so oder so ein Opfer bringen.
  • S. 50: Jacquesvan Doorn: Freiwilligenarmee würde sich nicht abschotten sondern Werten der Industriegesellschaft öffnen und von diesen dominiert (Besoldung, Karirereaussichten, Arbeitsbedingungen, pension).
  • S. 50: "Rüstung muss stets dem Prinzip der Hinlänglichkeit unterworfen sein, d.h. an einer ausweisbaren Gefährdung der eignen Sicherheit zu bemessen sein."
  • S. 51: Es besteht eine begründete Vermutung dafür, dass der Beweis dass der Staat auf die Hilfe aller angewiesen ist heute nicht mehr angetreten werden kann."

[edit] Seidler: WP (Dokumenation)

  • S. 7: "Es zeigte sich schnell dass sie nur nominell eine nominelle Bürgerpflicht, weil sie quantitativ nicht realisierbar war und dass sie den betroffenen WDLern im Vergleich zu ihren nichtdienenden Altersgenossen reale Nachteile brachte. Daher SPD/FDP-Milizpläne seit späten 1970er Jahren."
  • S. 9: "Maximal 500 Tsd laut West-EU-Vertrag 1955
  • S. 33: Fragestunde BT 20.1.1971 Frage nach einheitlichem Abbau der WP in Europa als Teil der Bemühungen zur generellen Friedenssicherung. Damm (CDU): "Wie beurteilt Regierung im Zusammenhang mit den Bemühungen zur Sicherung des Friedens Erwägungen, die WP in allen europäischen Staaten gleichzeitig und gleichwertig abzubauen und schließlich gemeinsam aufzueheben."
  • S. 53 "Zeichen für ENgagement in Gemeinschaft"; Arbeitsmarktunabhängigkeit; kann zu einer persönlichen Bereicherung

führen;

  • Sicherheitsausschuss SPD vom 11.4.1956 leitete an Parteiausschuss

Empfehlung für BA

  • S. 56: Kiesinger CDU: am 6. Juli 1956 "leider eine bittere Notwendigkeit" (angesichts gegebener Situation
  • Ollenhauer: "Junge Menschen haben den Barras satt. Sie wollen Auswüchse nicht noch einmal erleben, der die Achtung vor der Würde des Menschen zerstört."
  • S. 58: Wehner (6. Juli 1956): "WP ist nicht notwendig!"
  • S. 91: Helmuth Schmidt 1969 Wohl muss aber endlich verstnaden werden, dass die heutige Wehrungerechtigkeit nur noch wenige Jahre erträglich ist, wenn nicht eine bleibende schwere Schädigung des Vertrauens der jungen Männer und damit der inneren Stabilität des

demokratischen Rechtsstaates in Kauf genommen werden soll."

  • S. 93: FAZ Weinstein 15. März 1970 "Wehgerechtigkeit gibt es nicht, solange bei der Wehrpflicht geblieben wird."
  • S. 124: Muss Freiheit lassen "den ganzen Kram hinzuwerfen wenn Soldatsein nicht mehr passt."
  • S. 189: Ersatzdienst muss als Folgeerscheinung der Wp von KDVer konsequenterweise abgelehnt werdne.
  • S. 199: Von 100 Toten waren im 1 WK: 95 MiliPersonen, 5 Zivilisten;

2. WK: 52 Mil Personen, 48 Zivilisten; Korea: 16 Mil Personen, 84 Zivilisten; Vietnam: 8 Mil Personen 92 Zivilisten;

  • S. 219: Eine Pfl die nur grundsätzlich und nicht de facto verlangt wird. Jg 1939 29% WD, 71% ungeschoren; Verfassungsgericht entschied 1958 dass rechtens nur tg; Jg 1946 55% WD
  • S. 221: Ungere: kein entsprechendes opersönliches Opfer;
  • 1958: Nur 8% Tgl gemu einberu; "keine unsachlichen Erwägungen" nachweisen; "Auswahldienstpflicht"; Auslosung der Einberufung;
  • 1961 Bericht Wehrbeauftragter: 2In der Tat ist dieser Gedanke an die ungleiche Behandlung dücken weil sie weder dem Prinzip der alg Wp gerecht wird noch mit Grundsätzen der Demokratie verträgt." "Die Glücklichen hingegen, nun, die ahtten in dem Lotterispiel einen

Treffer gezogen und waren ohnehin frei."

  • S. 238: Opfer nur gerecht wenn es von allen gebracht wird,
  • Mit unegrechtem System wechst letztlich die ABlehnung überhaupt.