User:Wikibob/Saint Petersburg 3

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[edit] Stadtrundgang

Markantestes Gebäude der Skyline und höchstes Gebäude der Stadt ist der Fernsehturm Sankt Petersburg. Er befindet sich allerdings außerhalb der direkten Innenstadt. Diese liegt vor allem auf der so genannten Admiralitätsseite der Newa. Der Newski-Prospekt, die Hauptstraße der Stadt, erstreckt sich von der Admiralität beziehungsweise der Eremitage nebst "Dworzowaja Ploschtschad" – dem Parade- und Schlossplatz – bis zum Alexander-Newski-Kloster, der sogenannten Lawra. Letzteres ist nach dem russischen Volkshelden Alexander Jaroslawitsch Newski, der Prospekt allerdings nach der Newa benannt. Zu den am Newskij Prospekt gelegenen Sehenswürdigkeiten zählen unter anderem auf der linken Straßenseite das Dom Knigi (Haus der Bücher), rechts die Kasaner Kathedrale und das Kaufhaus Gostini Dwor. Etwas weiter stößt der Prospekt dann auf den "Ploschtschad Wosstania", den Ort des Dekabristenaufstands von 1825. Der Newski-Prospekt wird von folgenden Kanälen geschnitten:

thumb|Die Admiralität. Die Spitze ist vom größten Teil des Newski-Prospekts aus gut zu erkennen.

  1. Der Kanal "Moika" in Höhe der Kasaner Kathedrale. Auf der linken Seite, also gegenüber der Kathedrale, sieht man am Ufer der Moika in geringer Entfernung die Christi-Auferstehungskirche, die der Kathedrale am Roten Platz in Moskau äußerlich sehr ähnelt.

Am Ufer der Moika befindet sich ebenfalls das Haus, in dem der russische Nationaldichter Puschkin lebte und nach einer schweren Verwundung in einem Duell mit dem Franzosen Dantes auch verstarb.

  1. Der Kanal "Gribojedowa". Links (östlich) davon erstreckt sich das Marsfeld, der Sommergarten mit dem Sommerpalast und der Wladimir-Palast.
  2. Der Kanal "Fontanka", den die Anitschkow-Brücke überspannt. Hier befindet sich auch der gleichnamige Palast, in dem der bekannte Schachtrainer Zak unter anderem mit dem späteren Weltmeister Spasski arbeitete.

Unweit des Newski-Prospekts liegen weitere Sehenswürdigkeiten. Dies sind das Russische Museum, das sich neben der Auferstehungskirche befindet, die Isaakskathedrale die sich unmittelbar an die Admiralität und die Eremitage anreiht, die Peter-und-Pauls-Festung – eine befestigte Insel, auch Haseninsel genannt, auf der dem Prospekt gegenüberliegenden Seite der Newa, mit zugehöriger Kathedrale, in der Zaren und Großfürsten beerdigt wurden. In einer Kapelle der Kathedrale wurde auch der letzte Zar Nikolaus II. mit seiner Familie und seiner Dienerschaft beigesetzt. In der Festung wurden schließlich auch zahlreiche Prominente der russischen Geschichte (zum Beispiel die Dekabristen, Michail Bakunin und Peter Kropotkin) festgehalten. Der Panzerkreuzer Aurora kann auf derselben Newa-Seite nordwestlich der Festung besichtigt werden.

thumb|Aufnahme von der Newa aus: Reiterstandbild Peter des Großen ("Der eherne Reiter", Isaakspark und Isaakskathedrale

Der eherne Reiter, der Smolnyj, die Rossistraße, der Sommergarten und die Christi-Auferstehungskirche befinden sich alle auf der südlichen Newa-Seite. Besonders lohnend ist ein Spaziergang durch die Stadt während der Weißen Nächte im Sommer.

In der südlichen beziehungsweise süd-westlichen Umgebung Sankt Petersburgs sind der Peterhof, Pawlowsk und Zarskoje Selo (Puschkin) beliebte Ausflugsziele. Im Letzteren kann man im Katharinenpalast das legendäre Bernsteinzimmer bewundern. Der Peterhof ist eine direkt am Meer gelegene weite Schlossanlage mit Palast, Schlosskirche, Orangerie, kleinen Lustschlössern wie "Mont Plaisir", "Marly" und einer besonders schönen Fontänen-Anlage in Hanglage, der sogenannten Kaskade, mit herrlichen vergoldeten wasserspeienden Bronzeskulpturen. Der Peterhof, das Schloss Pawlowsk, sowie der Katharinenpalast wurden im Verlauf des Zweiten Weltkrieges von den deutschen Besatzern zu großen Teilen verwüstet, und nach dem Krieg in mühevoller Kleinarbeit wieder aufgebaut und restauriert. Vom Witebsker Bahnhof aus lassen sich Pawlowsk und Puschkin leicht mit dem Zug, der "Elektritshka" erreichen. An dieser Bahnstrecke befindet sich der Halt "21 km", der an der südlichen Belagerungslinie der Stadt im Zweiten Weltkrieg gebaut wurde. Neben den Gleisen erinnern gegen Süden gerichtete damalige Kanonen an die deutsche Belagerung.

thumb|750px|Der Komplex der Eremitage. Von links nach rechts: Eremitage-Theater – Alte Eremitage – Kleine Eremitage – Winterpalast (die "Neue Eremitage" liegt nicht sichtbar hinter der Alten Eremitage)

[edit] Petersburg im Film

Das Ende der kulturellen Blütezeit Sankt Petersburgs fiel zeitlich mit dem Aufkommen der Filmindustrie zusammen. Während das sowjetische Kino kaum Filme von internationaler Bedeutung hervorbrachte, war es Produktionen aus anderen Ländern nicht möglich, in die Stadt zu gelangen. Bei bemerkenswerten Filmen bis 1990 handelt es sich zu einem Großteil um Verfilmungen klassischer russischer Literatur. Es gibt dutzende Verfilmungen von Anna Karenina (die ersten eine russische und eine französische je von 1911, die erste westliche, die vor Ort gedreht wurde von 1997) oder einige Versionen von Dostojewskis Der Idiot (die erste ist Russland, 1910).

Einige Filme beziehen sich auf die Stadtgeschichte. Neben einer großen Anzahl sowjetischer Propagandafilme gibt es bisher aber erst wenige Werke: In seiner Art Eigenständig ist der Film Noi Vivi (Italien, 1942), eine Verfilmung des in der Stadt spielenden Buches von Ayn Rand Wir leben, der vor dem Hintergrund der sowjetischen Oktoberrevolution eine Kritik des faschistischen Italiens versucht. Die Geschichte um die Tochter des letzten Zaren Anastasia wurde mehrfach verfilmt. Besonders bekannt sind die Versionen von 1956 mit Ingrid Bergman und das Disney-Musical (USA, 1997). Besonders das Disney-Musical bezieht sich zwar sowohl auf die Stadtgeschichte als er auch deren optische Opulenz, verfremdet beides aber so stark, dass es kaum wiederzuerkennen ist. Der italienische Spezialist für Filme über die russische Geschichte Giuseppe Tornatore plant für 2005 einen Film über die Belagerung der Stadt im Zweiten Weltkrieg. Für die meiste internationale Resonanz sorgte bisher von allen Petersburger Filmen Russian Ark der in der Eremitage gedreht 300 Jahre russische Geschichte in einem einzigen Schnitt revue passieren lässt. Der Film Der Untergang wurde in der Stadt gedreht, da die historische Innenstadt in Teilen große Ähnlichkeiten zum Berlin des Jahres 1945 aufweist.

In Petersburg (damals noch Leningrad) spielt auch der Kultfilm Intergirl von Pjotr Todorowskij, der letzte große Kinoerfolg der UdSSR vor deren Untergang, mit eindrucksvollen Aufnahmen insbesondere der Stadt.

Die Stadt ist nur selten Handlung vollkommen fiktiver Filme ohne literarischen Bezug. Diese benutzen Petersburg vor allem als eindrucksvollen optischen Hintergrund. Der James Bond-Film GoldenEye (1995) zeigt die Stadt in einem schon fast postapokalyptisch zu nennenden Zustand. Ein anderer Action-Film, Midnight in St. Petersburg (UK, 1996) hingegen versucht seine filmischen Defizite mit opulenten Aufnahmen der Petersburger Sehenswürdigkeiten auszugleichen. Der Film Onegin (1999 unter anderem mit Liv Tyler) nimmt die Existenz des Puschkin-Gedichtes als Ausgangspunkt, neigt aber auch dazu die Handlung gegenüber opulenten Aufnahmen der Stadt in den Hintergrund treten zu lassen.

[edit] Bildung

thumb|Die Kunstkammer 1719 vom deutschbalten Georg Johann Mattarnivi für die 1716/17 von Peter dem Großen angelegte Kuriositätänsammlung errichtet ,sie ist somit das älterste Museum Russlands

Sankt Petersburg war historisch das Zentrum der russischen Wissenschaft und ist neben Moskau immer noch der wichtigste Bildungs- und Wissenschaftsstandort. In der Stadt sind über 120 Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen ansässig. Davon sind 43 staatlich-zivil, 22 militärisch und etwa 50 werden privat betrieben, sind aber staatlich lizenziert. Zu den bekannteren Universitäten gehören die Staatliche Universität St. Petersburg, die Technische Universität, die Elektrotechnische Universität und die Seefahrts-Technische Universität. Zu den militärischen Institutionen gehört beispielsweise die Militärakademie für rückwärtige Dienste und Transportwesen.

In der Stadt sind etwa 600.000 Einwohner in Bildung und Wissenschaft beschäftigt, darunter sind ungefähr 340.000 Studierende.

Näheres siehe Liste weiterführender Bildungseinrichtungen in St. Petersburg.

Die Stadt beherbergte zahlreiche Nobelpreisträger, darunter als letzten Schores Iwanowitsch Alfjorow, den Nobelpreisträger für Physik der Jahres 2000.

[edit] Wirtschaft und Verkehr

[edit] Wirtschaft

thumb|Industrie und Straßenverkehr am Obwodni-Kanal, Nähe Baltischer Bahnhof. (Auf dem Foto nicht zu bemerken ist der dort vorhandene Gestank von Autoabgasen)

Sankt Petersburg ist ein Verkehrsknotenpunkt und ein Zentrum russischer Forschung und Entwicklung und beherbergt dementsprechend ein großes Potenzial an Betrieben aus diesem Bereich. Auch nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der russischen Rubelkrise von 1998 konnte die Stadt große Teile ihres Potenzials retten.

In Sankt Petersburg finden sich Betriebe fast aller Zweige der verarbeitenden Industrie, ein besonderer Schwerpunkt liegt aber auf dem Schiff- und Maschinenbau. Unter anderem werden alle russischen atomgetriebenen Eisbrecher in der Stadt gefertigt. Weitere Schwerpunkte des industriellen Sektors in der Stadt sind Radioelektronik (vor allem in der Luft- und Raumfahrt), Neue Baustoffe (eine der vorrangigen Wachstumsbranchen), Energiemaschinenbau (Branchenbetriebe sind weltweit wettbewerbsfähig), Medizinischer Gerätebau, Vorbeugungsmedizin und Gesundheitswesen sowie Ökologisches Engineering. Außerdem besitzt die Stadt Möbelindustrie, Nahrungsmittelindustrie (zum Beispiel die bekannte Brauerei Baltika) und erdölverarbeitende Industrie. In den letzten Jahren beginnt die Informationstechnologie eine größere Rolle einzunehmen.

In der Stadt haben an ausländischen Unternehmen unter anderem Wrigley, Gillette, Rothmans, Unilever, Japan Tobacco, Coca-Cola und Ford nennenswerte Investitionen getätigt. Der Ford Focus wird hier gefertigt. Wichtigster Außenhandelspartner der Stadt ist Deutschland.

An Rohstoffen finden sich Kies, Sandstein, Ton und Torf. Die Landwirtschaft spielt keine Rolle in der lokalen Wirtschaft.

thumb|Tourismus: Markt mit Souvenirs/Getränken bei Peterhof

In der Sowjetunion war St. Petersburg der Hauptflottenstützpunkt, noch heute befindet sich der Großteil der ehemaligen Schlachtschiffe und U-Boote in den Petersburger Militärhäfen. Das erste Dieselmotorschiff der Welt, die Vandal, lief von Rybinsk kommend ab 1903 planmäßig St. Petersburg an. Vor der Perestroika bildete der rüstungsindustrielle Komplex 80 Prozent der Leningrader Wirtschaft.

Tourismus wird ein zunehmend wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Stadt. Laut der UNESCO gehört die Stadt zu den zehn für Touristen attraktivsten Reisezielen weltweit.

Das Optik-Kombinat begründete mit der Produktion der LOMO Compact Automat eine eigene Stilrichtung der Fotografie, die Lomographie.

[edit] Verkehr

thumb|Wie viele Metropolen leidet Sankt Petersburg unter stetig zunehmendem Straßenverkehr. Einer der täglichen Staus (hier an der Fontanka)

Sankt Petersburg ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Hierbei stellt die Stadt einen wichtigen Verknüpfungspunkt zwischen Seeschifffahrt und der Eisenbahn dar. Der Hafen Sankt Petersburgs ist der größte Hafen Russlands und hat Bedeutung für den ganzen osteuropäischen und nordasiatischen Raum. Von Sankt Petersburg aus fahren Fähren nach Kaliningrad, wofür kürzlich ein großes Fährterminal eingeweiht wurde. Weitere Fährverbindungen bestehen nach Stockholm, Helsinki, Kiel und anderen Hafenstädten an der Ostsee. Die wichtigen Vorhäfen von Sankt Petersburg befinden sich an der Ostsee in Ust-Luga und in Wyssozk. Über die Newa und verschiedene Kanäle bestehen schiffbare Verbindungen zum Ladogasee, zur Wolga und zum Weißen Meer. Dabei fahren die Schiffe nachts durch das Stadtgebiet, wofür Klappbrücken hochgeklappt werden.

Die erste russische Eisenbahn überhaupt führte von Sankt Petersburg nach Zarskoje Selo. Vor dem ersten Weltkrieg fuhr der Nord-Express direkt von St. Petersburg bis nach Paris. Heute bestehen Eisenbahnlinien nach Murmansk (Ladogabahnhof), Kirow, Moskau (Moskauer Bahnhof), Tallinn (Baltischer Bahnhof), Berlin (Witebsker Bahnhof)und Helsinki (Finnischer Bahnhof).

Sankt Petersburg besitzt zwölf Autobahnen. Zur Zeit wird eine weitere um die Stadt herum gebaut. Das russische Kfz-Kennzeichen lautet "78". thumb|Die Sankt Petersburger Metrostation Sportivnaya Etwa zwölf Kilometer südlich von der Innenstadt liegen die Flughäfen Pulkowo I (Inlandsflüge) und Pulkowo II (Auslandsflüge). Von ihnen aus fliegt Pulkovo Airlines, von Pulkowo II auch zahlreiche ausländische Airlines.

Aufgrund der Lage im Sumpf und der Notwendigkeit die Tunnel im festen Gestein graben zu müssen ist die – 1955 gegründete – Metro die tiefste U-Bahn der Welt. Die bis zu 90 Meter tief gebaute Petersburger Metro hat 4 Linien, eine verbindet St. Petersburg mit einem Dorf in der Oblast Leningrad. Außerdem gibt es zahlreiche Bus- und Trolleybuslinien sowie eines der größten Straßenbahnnetze der Welt. Der größte Anteil des bodengebundenen Reisendenstroms gehört aber den Linientaxis ("Marschrutka"). Sankt Petersburg besitzt ein S-Bahnnetz (Elektritschka).

[edit] Partnerstädte

St. Petersburg unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:

[edit] Persönlichkeiten

Sankt Petersburg war Geburts- und Wohnort zahlreicher russischer und internationaler Adliger, Politiker, Künstler und Wissenschaftler. Zu den bekanntesten von ihnen gehören Wladimir Putin, Fjodor Dostojewski, Alexander Puschkin, alle russischen Zaren seit 1718, Leonhard Euler, Alfred Nobel, Armand Marseille oder Iwan Pawlow. Siehe auch Liste bekannter Sankt Petersburger.

[edit] Literatur

  • Stefan Creutzberger (Hrsg.): St. Petersburg, Leningrad, St. Petersburg. Deutsche Verlags-Anstalt, Hamburg 2000 ISBN 3421053588 (Aufsatzsammlung über die Stadt. Thematisch reicht der Bogen über die "klassischen" Petersburger Themen bis zum Judentum in der Stadt oder die Underground-Musikszene.)
  • Orlando Figes: Nataschas Tanz. Eine Kulturgeschichte Russlands. Berlin Verlag, Berlin 2003 ISBN 382700487X (Exzellente Kulturgeschichte Russlands, die seit dem 18. Jahrhundert untrennbar mit der Entwicklung Sankt Petersburgs verbunden ist.)
  • Peter Jahn (Hrsg.): Blockade Leningrads 1941-1944. Ch. Links Verlag, Berlin 2004 ISBN 3861533243 (Begleitband zu einer Ausstellung des deutsch-russischen Museums. Der Schwerpunkt liegt auf der Darstellung der deutschen Ziele und des Alltags in der belagerten Stadt.)

Darüber hinaus bieten alle großen und auch viele kleinere Anbieter von Reiseführern Ausgaben zum Thema Sankt Petersburg an. Welcher empfehlenswert ist, dürfte in hohem Maße von den Ansprüchen und Bedürfnissen des Lesers abhängen.

[edit] Englisch

  • John Barber (Hrsg.): Life and death in besieged Leningrad, 1941 - 44, Basingstoke : Palgrave Macmillan 2005, 243 S., ISBN 1-4039-0142-2 (Schildert die Lebensumstände im belagerten Leningrad)
  • Katerina Clark: Petersburg: Crucible of Cultural Revolution. Harvard University Press 1998 ISBN 0674663365 (Konzentriert sich auf die künstlerischen Avantgarde-Strömungen, die kurzzeitig zur Zeit der Oktoberrevolution aufblühten.)
  • Solomon Volkov: St. Petersburg. A Cultural History. Free Press 1995 ISBN 0684832968 (Ausführlicher und leicht exzentrischer Überblick über die gesamte Kulturgeschichte der Stadt.)

[edit] Sankt Petersburg literarisch

  • Joseph Brodsky: Erinnerungen an Leningrad. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main ISBN 3596295394 (Erinnerungen des Literatur-Nobelpreisträgers an seine Kindheit im Nachkriegs-Leningrad.)
  • Fjodor Michailowitsch Dostojewski: Schuld und Sühne oder in neueren Übersetzungen Verbrechen und Strafe. Zahlreiche Ausgaben. (Klassiker der Weltliteratur, der vor allem mit den dunklen Seiten der Stadt im 19. Jahrhundert spielt.)
  • Nikolai Wassiljewitsch Gogol: Petersburger Novellen. Zahlreiche Ausgaben. (Vier Novellen von einem der Begründer der russischen Prosaliteratur. Insbesondere "Die Nase" und "Der Mantel" gehören zu den Klassikern der russischen Literatur.)
  • Christoph Keller (Hrsg.) Petersburg erzählt. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1999 ISBN 3596132363 (Sammlung von Kurzgeschichten über und aus St. Petersburg mit einem Nachwort zur Stadt und Literatur allgemein. Enthält u.a. Beiträge von Iwan Bunin, Ossip Mandelstam, Vladimir Nabokov und zeitgenössischer Autoren.)
  • Alexander Sergejewitsch Puschkin: Der eherne Reiter. In zahlreichen Anthologien enthalten. (Gedicht, das zu den Klassikern der russischen Literatur zählt. Zahlreiche Literaturwissenschaftler sehen in dem Gedicht den Beginn der modernen russischen Literatur.)

[edit] Weblinks